World Future Forum sucht in Bregenz nach Lösungen für globale Probleme

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Die USA bauen eine Grenzmauer, die Briten treten aus der EU aus, Banken droht die Pleite, der Klimawandel schreitet voran und in vielen Ländern zeigen sich tiefe Gräben in der Gesellschaft. Bewegte Zeiten, in denen sich der Welt-Zukunftsrat (WFC) zum zehnten World Future Forum (WFF) Ende März in Bregenz versammelt.

 

Monique Barbout„Wüstenbildung ist eine unsichtbare Krise, die Gesellschaften weltweit destabilisiert“, erklärte Monique Barbut, Exekutivsekretärin der UNCCD (United Nations Convention to Combat Desertification). Die gebürtige Marokkanerin ist eine von 50 WFC-Mitgliedern, die am Bodensee tagen werden. Der WFC versteht sich als Stimme künftiger Generationen und berät Politiker/innen bei der Umsetzung effektiver Gesetze für eine nachhaltige Zukunft. Beim WFF wird das Jahresprogramm festgelegt und Arbeitsschwerpunkte besprochen. Dazu gehört auch der Future Policy Award, der „Oscar für gute Gesetze“, der dieses Jahr für effektives Vorgehen gegen Wüstenbildung und Landverödung vergeben wird.

 

David KriegerEin weiteres Thema, das in Bregenz auf der Agenda steht, ist Friedenssicherung. Dafür engagiert sich der Amerikaner David Krieger, Gründer der Nuclear Age Peace Foundation. „Nicht zuletzt der forsche Amtsantritt von US-Präsident Trump sorgt bei dieser Materie für Diskussionsstoff beim WFF“, zeigt sich WFC-Direktorin Alexandra Wandel überzeugt.

 

Wüstenbekämpfung und Friedenssicherung: zwei von vielen Themen, für die beim World Future Forum Vorschläge erarbeitet werden, um unsere Zukunft besser zu gestalten. Warum gerade in Bregenz? „Weil uns Kongresskultur überzeugt hat, das wir hier ein in allen Belangen ideales Umfeld für unsere Arbeit vorfinden“, erklärt Alexandra Wandel: „Und gemessen an den Anmeldungen kommt Bregenz als Tagungsort bei unseren Ratsmitgliedern auch sehr gut an!“

 

 

(pzwei)