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„Jetzt haben wir die Chance, Neues zu entwickeln!“

Anfang September fand die alljährliche Verleihung des Toni-Russ-Preises im Festspielhaus Bregenz statt. Der Event war trotz – oder besser dank – der Pandemie-Vorkehrungen ein voller Erfolg. Und ein deutliches Signal: Kongresskultur Bregenz ist für die kommende Veranstaltungssaison bestens gerüstet.

„Jetzt haben wir die Chance, Neues zu entwickeln!“
© Kongresskultur Bregenz/ Russmedia

Der Galaabend mit knapp 500 Gästen ging reibungslos über die Bühne, die Stimmung war gut, die Rückmeldung des Kunden Russmedia erfreulich: „Auf euch ist in jeder Situation Verlass – ihr seid flexibel, zuverlässig und ein starker Partner.“ Das hört man gerne.

 

Einen Monat vorher war das Covid-19-Präventionskonzept gemeinsam mit dem Kunden erstellt worden. „Die größte Herausforderung bei dieser Veranstaltung war der Sitzplan“, schildert Madeleine Salvato, Projektleiterin bei Kongresskultur Bregenz. Jeder Gast bekam nach persönlicher Anmeldung einen Platz zugewiesen.

 

Vor Ort verteilte Platznummern, ausgehängte Sitzpläne und Hilfe vom aufgestockten Publikumsservice sorgten dafür, dass jeder rasch seinen Tisch erreichte. „Die Leute waren über den Ablauf gut informiert. Alle hatten die Maske bis zu ihren Sitzplätzen auf“, sagt Salvato und ergänzt: „Man hat gemerkt: Jeder weiß, worauf er sich einlässt, wenn er bei einer Veranstaltung zusagt.“

 

Veranstaltungen als positive Erlebnisse
Bereits ab Juli hat ihre Kollegin Lena Schlosser einen umfassenden Leitfaden für Corona-gerechte Veranstaltungen ausgearbeitet. Dieser dient als Basis zur Erstellung von Präventionskonzepten, die je nach Event-Format ab 200 Gästen vorgeschrieben sind.

 

Der Leitfaden fußt auf den behördlichen Auflagen des Gesundheitsministeriums und Empfehlungen des Landes sowie des Roten Kreuzes. Zusätzlich enthält er alle spezifischen Informationen zum Haus: Räumlichkeiten, Lüftungssystem, Sanitäranlagen bis hin zu Desinfektions- und Abfallstationen. „So können wir Kunden unterstützen, auch in Zeiten von Corona maßgeschneiderte Veranstaltungen auf die Beine zu stellen, die idealerweise als positive Erlebnisse in Erinnerung bleiben“, hofft Schlosser.

 

Gemeinsam kreativ sein
Viele Kunden von Kongresskultur Bregenz stammen aus dem internationalen Bodenseeraum. „Veranstalter aus Deutschland oder der Schweiz fragen vor allem nach den geltenden Regeln und lassen sich von dem höheren Aufwand nicht abschrecken“, erklärt Lena Schlosser. Das lässt sie optimistisch in die Zukunft blicken: „Veranstaltungen sind in jedem Fall möglich, nur in anderer Form.“ Madeleine Salvato ergänzt: „Wir haben nun die Chance, etwas Neues zu entwickeln und gemeinsam mit Kunden kreativ zu sein.“

 

Ausfallfonds für Veranstalter in Aussicht
Positive Nachricht für die Veranstaltungsbranche. Nach zahlreichen Gesprächen mit den zuständigen Ministerien sowie der Wirtschaftskammer, zeigt sich Gerhard Stübe, Geschäftsführer von Kongresskultur Bregenz sehr zuversichtlich, dass ein Ausfallfond für zu planende Veranstaltungen sehr zeitnah eingerichtet wird. Damit würde die erforderliche Planungssicherheit für Veranstalter eintreten. „Entstandene Kosten können somit aufgefangen werden, sollte aufgrund der unvorhersehbaren Pandemie-Situation eine Veranstaltung nicht umsetzbar sein“, erläutert Gerhard Stübe.

 

Weitere Informationen darüber erhalten Sie gerne von Geschäftsführer Gerhard Stübe unter gerhard.stuebe@kongresskultur.com

 

(pzwei/ tp) 14.09.2020

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