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„Veranstaltungen sind wieder möglich“

Kongresse, Tagungen und Konzerte für den Herbst geplant

„Veranstaltungen sind wieder möglich“
© Kongresskultur Bregenz / Anja Köhler

Österreich zählt seit Jahrzenten zu den gefragtesten Kongressdestinationen weltweit. Mit rund 200.000 Besuchern und zirka 200 Veranstaltungen zwischen den Monaten September und Juni ist das Festspielhaus Bregenz das größte Veranstaltungszentrum am Bodensee, mehrfach ausgezeichnet als eines der besten der Welt. 2020 hätte laut Buchungslage das intensivste Veranstaltungsjahr werden sollen. Doch dann kam Covid-19.

 

Öffnungsschritte machen Veranstalter zuversichtlich
Der Corona-bedingte Lockdown Anfang 2021 hat Publikums-Veranstaltungen unmöglich gemacht. Seit geraumer Zeit sind diese mit entsprechendem Präventionskonzept wieder möglich. „Mit jedem Öffnungsschritt macht sich Optimismus unter den Veranstaltern breit“, erläutert Lena Schlosser, Projektleiterin von Kongresskultur Bregenz und meint weiters, „der Schutzschirm für Veranstalter wird immer mehr angefragt und gibt zusätzlich Sicherheit Veranstaltungen zu planen.

 

Momentan werden viele Firmen-Events wie beispielsweise Weihnachtsfeiern gebucht, aber auch vermehrt Tagungen und Kongresse sowie Konzert-Auftritte angefragt.“ Bislang habe die Zuversicht gefehlt, dass Veranstaltungen auch wirklich durchgeführt werden können. Diese Zuversicht sei nun wieder vorhanden, das zeige sich vor allem an der Buchungslage für den Herbst sowie das Frühjahr 2022.

 

Veranstalter denken zweigleisig
Mit der zunehmenden Erholung der Märkte, bedingt durch den stetigen Fortschritt der Impfkampagnen, lasse sich eine optimistische Prognose für die Tagungs- und Kongressdestinationen in Mittel-Europa aufzeigen, so der Europäische Verband der Veranstaltungszentren (EVVC). Laut des Meeting- und Eventbarometers werden Präsenzveranstaltungen bis 2022 mit einem wachsenden Anteil hybrider Formate wieder stark zulegen, wohingegen virtuelle Veranstaltungen zurückgehen.

 

Die Studienergebnisse würden deutlich aufzeigen, wie schnell sich Veranstalter auf die Herausforderungen des Coronavirus eingestellt und sich mit virtuellen und hybriden Veranstaltungen neu aufgestellt haben. „Der Wunsch der Kunden, sich persönlich zu begegnen und Veranstaltungen real mit allen Sinnen zu erleben, ist jetzt noch stärker als zuvor, aber es wird nun eine gewisse Zweigleisigkeit bei der Planung bedacht“, erläutert Projektleiterin Lena Schlosser. Man habe aus dem gelernt, was bisher möglich war – eine bestimmte Hybridität werde bei der Eventplanung deshalb mit einbezogen.

 

(tp) / 18.06.2021

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