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Der Kongress als Inszenierung einer rasanten Entwicklung

Vor vier Jahren war das LED professional Symposium (LpS) noch ein Experiment. Heute ist es mit 1300 Teilnehmern und mehr als 100 Ausstellern einer der weltweit wichtigsten Kongresse seiner Branche. Und Kongresskultur Bregenz hat diese Entwicklung entscheidend mitgeprägt. Vor wenigen Tagen ging die fünfte Auflage der Veranstaltung über die Bühne. “Es macht uns stolz, von Anfang an dabei gewesen zu sein”, sagt Ruth Weidermann. “Besonders wenn sich ein Projekt so toll entwickelt wie dieser Kongress.”

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Ruth Weidermann ist seit 1986 bei Kongresskultur Bregenz beschäftigt und hat deshalb viele Veranstaltungen, die heute als beispielhaft gelten, von Beginn an betreut. Das LpS gehört zu jenen, die ihr besonders am Herzen liegen, weil sie das szenische Element liebt, das dort so wichtig ist.

Das LpS wurde von Siegfried Luger, einem ehemaligen Mitarbeiter der Zumtobel Group ins Leben gerufen. Er erkannte das große Potential der neuen LED-Technologie und wollte Herstellern, Kunden und Experten aus der ganzen Welt so früh wie möglich die Gelegenheit bieten, sich in einer dem Thema adäquaten Atmosphäre zu treffen und auszutauschen. “Seit dem ersten Kongress arbeiten wir an der Entwicklung dieser Veranstaltung mit”, erzählt Ruth Weidermann. “Wir haben quasi die Rolle einer Agentur übernommen, Vorschläge eingebracht und die Zusammenarbeit mit anderen möglichen Partnern vermittelt. Gemeinsam haben wir zum Beispiel die Idee umgesetzt, die ganze Stadt in die Kongressdramaturgie mit einzubeziehen. Dazu gehörten zum Beispiel Videoinstallationen im vorarlberg museum. Wenn wir so etwas machen, hört unsere Mitwirkung natürlich nicht bei der Haustüre auf. Im Fall des LpS haben unsere Techniker draußen alles mit geplant und die Kunstwerke auch mit aufgebaut.”

 

Noch intensiver war dieser Austausch im von den Vereinten Nationen initiierten International Year of Light 2015. Ergebnis des gemeinsamen kreativen Prozesses war unter anderem der »Weg des Lichts«, ein symbolischer Gang entlang der bedeutendsten technologischen Entwicklungen, mit denen der Mensch in den vergangenen Jahrtausenden sein Umfeld künstlich erhellte. Ein Weg also von der Kerze über die Petroleumlampe, die Glühbirne, die Leuchtstoffröhre bis hin zur LED. “Das Festspielhaus Bregenz”, sagt Ruth Weidermann, “ist für die Umsetzung einer solchen Idee natürlich der ideale Ort. Hier inszeniert man seit Jahrzehnten große Oper und dafür war und ist Licht eines der wesentlichen Ausdrucksmittel.”

Siegfried Luger kommt übrigens auch sonst fünf bis sechs Mal im Jahr im Haus vorbei, um hier Fotos mit Kunden aufzunehmen. Er braucht die Bilder für Interviews, die er in seiner eigenen Zeitschrift publiziert. Als Hintergrund wählt er immer dieselbe Einstellung, nämlich die Leuchtziffern auf dem Dach des Festspielhauses, eine Installation des britischen Künstlers Cerith Wyn Evans, die die Höhe der Lichtgeschwindigkeit anzeigt. Eine sinnfällige Symbolik für eine Technologie, die sich derart rasant entwickelt.

 

(wm)

Ruth Weidermann d’Antuono

Im Unternehmen seit 1986. Als Mitarbeiterin in der Abteilung Veranstaltungsmanagement liegen ihre Schwerpunkte im Bereich Kongresse und Messen.

Referenzen – Geschichten von kleinen Gesten und großen Ereignissen

Dieser Beitrag ist ein Auszug aus dem Themenheft „Referenzen – Geschichten von kleinen Gesten und großen Ereignissen“. Das gesamte Heft mit mehr Referenzgeschichten können Sie hier digital durchsehen.
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