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Hurra! Geburtstag!

40 Jahre Festspielhaus Bregenz

  • 946052 © Stadtarchiv der Landeshauptstadt Bregenz
  • Ausschreibung
  • Fb © Stadtarchiv der Landeshauptstadt Bregenz

Es begann mit einem Wettbewerb: Bereits 1955 wurde die Planung eines Festspielhauses am See mit 2.400 Plätzen ausgeschrieben. Bislang existierten nur die Seebühne und als überdachter Spielort eine Turnhalle.

 

Kurios: Die folgende Ausschreibung sah zunächst vor, dass das Festspielhaus ohne Heizungsanlage gebaut werden sollte, denn der Betrieb war ausschließlich als kulturelle Sommerspielstätte vorgesehen.

 

1956 schien das Ziel eines Baus greifbar nahe, doch es kam nicht zum Baubeginn. Das prämierte Projekt wurde mit verschiedenen Überarbeitungen bis 1960 weiterverfolgt. Trotzdem wurde der Bau auch wegen fehlender Finanzierung nicht umgesetzt.

 

Weitere Entwürfe und schlussendlich doch noch eine Eröffnung

Nach neuen Plänen sollte das Haus nun doch auch im Winter benutzbar sein und einen eigenen Kongresssaal mit Restaurant erhalten. Wieder wurde ein Projekt bis zur Baureife geplant aber erneut aus finanziellen Gründen 1971 abgesagt.

 

Im selben Jahr wurde ein neuer Entwurf erarbeitet, für den zwei neue Ideen grundlegend waren: Als erste Idee wurde ein Saal geplant, in dem für Ausweichvorstellungen des Spiels auf dem See eine mobile Tribüne aufgebaut werden konnte. Die älteren Kollegen und Kolleginnen können sich vielleicht erinnern, es handelte sich um den Stadtsaal. Die zweite Idee war die Kombination von Festspielhaus und Seetribüne.

 

Die Vorschläge wurden 1974 genehmigt. Am 17. Juli 1980 war es soweit, das Festspiel- und Kongresshaus wurde eröffnet.

 

„Nach vielen Verhandlungen ist es schließlich gelungen, unter finanzieller Beteiligung von Bund, Land und Stadt den Bregenzer Festspielen eine Heimstatt am Bodensee zu schaffen, die eine Ausweichmöglichkeit für das Spiel auf dem See bei Schlechtwetter ist, die aber vor allem eine große künstlerische Verpflichtung für die Zukunft bedeutet“, sagte der frühere Vorarlberger Landeshauptmann Herbert Keßler.

 

Der damalige Bregenzer Bürgermeister Fritz Mayer zeigte sich zuversichtlich: „Das Festspielhaus wird nach Fertigstellung des neben ihm entstehenden Kongresshotels auch als Kongresshaus angeboten werden können. Eine Reihe von Veranstaltern hat bereits ihr Interesse angemeldet.“  

 

Heute, 40 Jahre, viele Veranstaltungen und rund zwölf Millionen Besucher später, erfreut sich das Festspielhaus Bregenz immer noch großer Beliebtheit. Herzlichen Glückwunsch und auf viele weitere Veranstaltungen!

 

(lk/ar)

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